Wahlverwandtschaften – Berliner Autorenbegegnungen

Ein dialogisches Entdeckerprogramm: Fremdsprachige Berliner Autor*innen laden deutschsprachige Kolleg*innen ein, um sich vorzustellen, gemeinsam eigene Texte zu lesen und natürlich über Literatur zu sprechen. Die Literaturreihe nach einer Idee der argentinischen Berliner Autorin Esther Andradi zur Vernetzung der internationalen Literaturszene Berlins mit den literarischen deutschen Lokalmatador*innen. Jeweils 20 Uhr im MASCHINENHAUS der Kulturbrauerei (Knaackstr. 97, 10435 Berlin Prenzlauer Berg).

.

2018

20. Februar: Esther Andradi (Argentinien/Berlin) & Tanja Dückers

* Esther Andradi ist eine Schriftstellerin aus Argentinien, die in Berlin und in Buenos Aires lebt. Sie hat Essays, Kurzgeschichten, Mikrofiktion, Poesie und Romane veröffentlicht. Ihre “Cronicas” über Kultur, Migration und Erinnerung sind in verschiedenen Print-und Online-Medien in Lateinamerika, Spanien und Deutschland erschienen. Ihre Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt, unlängst ins Isländische.
* Tanja Dückers lebt als freischaffende Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Publizistin in Berlin. Sie lehrt Germanistik im Ausland: Lehraufträge und Stipendien führten sie u.a. nach Los Angeles, Oxford, Bristol, Barcelona, Paris, Prag, Krakau, Bukarest, Amsterdam, Zypern und an weitere Orte. 2016 erschien im be.bra Verlag “Mein altes West-Berlin”. Als Journalistin schreibt Tanja Dückers für u.a. Die Zeit, Welt, Spiegel, Süddeutsche, National Geographic, Brigitte, taz, Tagesspiegel, Emma, Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, Morgenpost.

27. März: Göksu Kunak (Türkei/Berlin) & Olga Bach

Göksu Kunak © Graham Hains * Olga Bach © Adrian Campean

* Göksu Kunak (Ankara, 1985) a.k.a. Gucci Chunk ist ein in Berlin lebend Schriftstell. Das Kurzbuch #225 I thought this would wird von Belladonna* Collaborative NYC herausgegeben. Göksus Flash Stories und Gedichte sowie Interviews und Essays sind auch auf goksukunak.tumblr.com nachzulesen.
* Olga Bach, 1990 in Berlin geboren, Dramatikerin. Ihr erstes Drama „Die Vernichtung“ wurde 2016 am Stadttheater in Bern uraufgeführt. Das von Ersan Mondtag inszenierte Stück wurde 2017 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert und zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Im Juni 2017 wurde Bachs zweites Stück „Das Erbe“ an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. Von Theater Heute wurde sie 2017 zur Besten Nachwuchsautorin gewählt. Ihr neuestes Projekt, das Stück „Kaspar Hauser und Söhne“, wird im April 2018 im Theater Basel uraufgeführt.

17. April: Annett Gröschner & Ewa Maria Slaska (Polen/Berlin)

* Annett Gröschner lebt seit 1983 lebt sie in Berlin, in den Neunzigerjahren arbeitete sie als Historikerin für das Prenzlauer Berg Museum und war  Redakteurin der Zeitschriften Sklaven und Sklavenaufstand. Seit 1997 ist sie freiberufliche Schriftstellerin und Journalistin, u.a. für die Berliner Seiten der FAZ (1999–2002), den Freitag, die taz, Theater der Zeit, Literaturen u.a.m. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. war wissenschaftliche Mitarbeiterin des Sachbuchforschungsprojektes der Universität Hildesheim und seit 2015 ist sie Gastprofessorin an der UdK im Bereich Kulturjournalismus.

* Ewa Maria Slaska studierte Polnisch in Danzig und Ethnographie und Archäologie an der Universität von Posen. 1981 arbeitete sie für die Danziger Wochenzeitung Solidarität. Seit 1985 lebt sie in Berlin. Im Jahr 1986 entwickelte sie das legendäre TV-Magazin „Wyspa” (Insel). Im Jahr 1994 gründete sie in Berlin die deutsch-polnische Literaturgesellschaft WIR (Verein zur Förderung der Deutsch-Polnischen Literaturen). Slaska erhielt das Kulturstipendium des Berliner Senats (1994) und das UNESCO-Stipendium für Schriftsteller und Übersetzer (1999). Seit über 30 Jahren schreibt und veröffentlicht sie Bücher und Essays.


8. Mai: Dagmara Kraus (Polen/Berlin) & Claudia Sierich (Venezuela/Berlin)

* Dagmara Kraus, geboren 1981 in Wroclaw, studierte Komparatistik und Kunstgeschichte in Leipzig, Berlin und Paris und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut. Vier Gedichtbände, zahlreiche Preise, zuletzt Baseler Lyrikpreis und Kasseler Förderpreis für komische Literatur 2018.

* Claudia Sierich, geboren 1963 in Caracas, ist Dichterin, Übersetzerin und diplomierte Konferenzdolmetscherin. Sie gründete das Festival traficantesdepalabras, das sich der radikalen Erkundung der Übersetzung widmet. Sie hat drei Gedichtbände veröffentlicht; ihre Dichtung wurde in Venezuela mehrfach ausgezeichnet.


Di, 18. Sept.: Kinga Tóth & Esther Dischereit

Di, 9. Okt.: André Kubiczek & Steve Mekoudja

Ein Projekt der Berliner Literarischen Aktion nach einer Idee von Esther Andradi.
Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltun
g für Kultur und Euopa.

 

 

 

 

 

 

Medienpartner taz, die tageszeitung.